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LOCAL INFO

Kultur

 
SAGRES FORTRESS

Fort von Sagres (18km entfernt)

Die Umgebung des “Fortaleza de Sagres” am Kap von Sagres, das von den Römern Promontorium Sacrum (Heiliges Vorgebirge) genannt wurde, begeistert durch ihre landschaftliche Schönheit. Die Ursprünge des Forts gehen auf Heinrich dem Seefahrer zurück, der hier eine Ansiedlung errichten wollte, jedoch 1460 verstarb. Von den Bauten, die der Vater der portugiesischen Entdeckungen noch errichten ließ, ist nicht viel erhalten geblieben, jedoch wurde das Fort im sechzehnten und später in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts wieder aufgebaut und eine Befestigungsanlage im Stil „Vaubans“ errichet. Der Eingang des Fort ist ein gelungenes Beispiel des Neoklassizismus. Im Innenbereich können mehrere Kanonen besichtigt werden, sowie ein aus dem sechzehnten Jahrhundert stammender Turm und die Marienkirche, die ebenfalls noch im sechzehnten Jahrhundert genau an der Stelle errichtet wurde, an der Heinricht der Seefahrer einst die Kapelle Santa Maria bauen ließ, die von dem Freibeuter Francis Drake 1587 zerstört wurde. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Festung ist jedoch zweifellos ein Steinkreis, der als Windrose oder Sonnenuhr interpretiert wird und höchstwahrscheinlich aus der Zeit Heinrichs des Seefahrers und seiner berühmten, in Sagres gegründeten Seefahrerschule stammt. Das Fort von Sagres ist ein Ort von großer historischer und symbolischer Bedeutung. Seinen Besuchern bietet er die Möglichkeit, eine Zeitreise in die glorreiche Epoche der portugiesischen Entdeckungen zu unternehmen und zugleich eine der spektakulärsten Landschaften der Welt zu entdecken.

– Klassifiziert als Nationaldenkmal 

– Für Besucher geöffnet (Eintrittsgebühr) 

– Öffnungszeiten: 09.30 -17.30 / 20.00 Uhr im Sommer 

– Geschlossen: Montags, am 1. Mai und 25. Dezember

lighthouse st vincent

Leuchtturm Kap São Vicente (23km entfernt)

Diese Festung wurde im 16. Jahrhundert erbaut, um die Küste vor den häufigen Angriffen maurischer Piraten zu schützen. Im frühen Mittelalter stand an dieser Stelle ein Kloster, das der Legende nach die sterblichen Überreste von São Vicente (Heilige Vinzenz) berherbergt haben soll.

Diese militärische Anlage besitzt einen polygonalen Grundriss, das Eingangstor wird von dem königlichen Wappen gekrönt und wurde in früheren Zeiten über eine Zugbrücke betreten.
Im Innenbereich des Forts steht der Leuchtturm von São Vicente, der 1904 errichtet wurde und noch heute in Betrieb ist.

– Für Besucher geöffnet

– Klassifiziert als Gebäude des öffentlichen Interesses

MOTHER CHURCH OF VILA DO BISPO

Pfarrkirche von Vila do Bispo (8 km entfernt)

Die Pfarrkirche von Vila do Bispo wurde zwar bereits im 16. Jahrhundert errichtet; architektonisch wurde das Gebäude jedoch eher durch die umfangreichen Umbauarbeiten Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts geprägt.
Der Kirchenraum besteht aus einem einzigen Kirchenschiff und einer Chorapsis, die mit einem Triumpfbogen geschmückt ist. Die Ornamente im Innenbereich stammen überwiegend aus dem frühen 18. Jahrhundert, so dass Elemente im Barockstil dominieren, und bilden eine nahezu perfekte ästhetische Einheit.

Church of São Sebastião

Kirche São Sebastião (19 km entfernt)

Diese Kirche wurde im 15. Jahrhundert errichtet, während ein von zwei geriffelten, dorischen Säulen flankiertes Portal aus dem Jahr 1612 datiert. Die drei Schiffe des Innenraums sind durch 3 Rundbögen miteinander verbunden. Sehenswert sind das Altarbild des Chors, der im typischen Stil des 19. Jahrhunderts gestaltet ist, jedoch eine Barockempore besitzt, ein weiteres Altarbild aus dem 18. Jahrhundert in der Capela do Santíssimo (Kapelle des Allerheiligsten) sowie eine bedeutende Sammlung von Statuen, die u. a. ein Werk aus dem 16. Jahrhundert, das die Kreuzigung darstellt und eine Marienstatue (Nossa Senhora da Glória) im Barockstil umfasst.

Einen Besuch lohnt außerdem die kleine Knochenkapelle.

– Klassifiziert als Nationaldenkmal

– Geöffnet für Gottesdienste

– Messetermine: Mittwochs bis freitags um 17.00 Uhr, Samstags um 18.00 Uhr (Oktober bis Mai) und Sonntags um 10.00 Uhr.

church of santa maria

Kirche Santa Maria oder Igreja da Misericórdia (20 km entfernt)

Anfang des 16. Jahrhunderts ursprünglich als “Misericórdia”-Kirche erbaut, wurde sie nach dem verheerenden Erdbeben 1755 zur Pfarrkirche des Ortes ernannt.

Durch das Renaissanceportal mit zwei dorischen Säulen, die von Statuen von São Pedro (Sankt Peter) und São Paulo (Sankt Paul) flankiert werden, gelangt man in den einschiffigen Innenraum der Kirche.
Zahlreiche Statuen im Rokoko-Stil schmücken die Kirche, u.a. Nossa Senhora da Assunção (Mariä Himmelfahrt), São Gonçalo de Lagos, Nossa Senhora do Carmo (Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel) und Nossa Senhora da Piedade (Mater Dolorosa), sowie zwei Kruzifixe.

– Für Besucher geöffnet

– Öffnungszeiten: Von 8.00 bis 19.30 Uhr

Lagos

Stadtmauer von Lagos (20 km entfernt)

Die Ursprünge der Stadtmauer stammen bereits aus der Römerzeit. Unter der maurischen Herrschaft wurde sie dann erneuert und im 16. Jahrhundert von den Königen D. Manuel und Filipe I erweitert, um das wachsende Stadtzentrum zu schützen. 

Im 15. und 16. Jahrhundert war die Stadtmauer strategisch von großer Bedeutung. Sie verbindet insgesamt 9 Wehrtürme, die Artilleriegeschütze beherbergten und besitzt sieben Tore.

– Klassifiziert als Nationaldenkmal

– Für Besucher geöffnet

aljezur castle

Burg von Aljezur (43 km entfernt)

Von den Mauren als militärische Anlage im 10. Jahrhundert erbaut, thront die Burg von Aljezur hoch oben auf dem Gipfel eines Hügels über der Stadt. Die Außenmauern und zwei Türme sind noch erhalten, im Inneren findet man eine Zisterne mit gewölbter Abdeckung, aus der Maurenzeit und die Überreste einiger Häuser und Barracken.

Im 13. Jahrhundert konnten die Christen die Burg erobern, die bis in das 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Stadt spielte.
Die Burg ist zwar nicht sehr gut erhalten, aber Besucher können von hier einen herrlich weiten Panoramablick auf die Umgebung genießen.

– Klassifiziert als Gebäude des öffentlichen Interesses

– Für Besucher geöffnet

mother church of aljezur

Pfarrkirche von Aljezur (43 km entfernt)

Nach dem gewaltigen Erdbeben von 1755 wurde die damalige Pfarrkirche von Aljezur, ein gotischer Bau, der noch aus dem Mittelalter stammte, so stark beschädigt, dass der Bischof D. Francisco Gomes de Avelar in dem Ort eine neue Kirche errichten ließ.
Ende des 18. Jahrhunderts begonnen und in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts fertiggestellt, wurde der neoklassizistische Bau bis heute nicht verändert.
An den dreischiffigen Innenraum schließen sich die Hauptkapelle, zwei Altarkapellen und zwei Seitenkapellen an. Auf dem Hochaltar steht ein Altaraufsatz aus dem frühen 19. Jahrhundert mit einer sehr schönen Statue der Stadtheiligen Nossa Senhora da Alva (Unsere Liebe Frau der Morgendämmerung).

church of mercy

Kirche Igreja da Misericórdia (43 km entfernt)

Diese ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert stammende Kirche wurde nach dem Erdbeben von 1755 neu aufgebaut. Sie besitzt ein Renaissanceportal und beherbergt eine Kunstsammlung mit zahlreichen Stücken sakraler Kunst, u.a. Flaggen der Irmandade da Misericórdia (Bruderschaft der Barmherzigkeit) und einige Statuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In einem Anbau befindet sich ein kleines Museum für religiöse Kunst mit Objekten des liturgischen Kirchenjahres, sowie einige persönliche Habseligkeiten des Patrons des Museums Monsignore Manuel Francisco Pardal.